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07 Oktober 2015

Functional Training Rehab+ in Chemnitz

Wir haben noch freie Plätze für unseren Lehrgang Functional Training Rehab+ von 31.10. - 01.11. in Chemnitz. Sei dabei und melde Dich jetzt noch an!


Die Wiederherstellung funktioneller Strukturen ist immer abhängig vom Leistungs- und Gesundheitsstand, sowie den Zielen des Sportlers und den vorhandenen Dysfunktionen. Dysfunktionen entstehen durch Funktionsstörungen, Fehlbildungen und durch Verletzungen.

Aufgrund der Tatsache, dass viele klassische Therapieansätze nach nur wenigen Wochen enden und nur teilweise zufriedenstellende, funktionelle Ergebnisse erzielen, möchten wir in unserem Kurs auf mögliche Nachbehandlungen und Trainingsinhalte nach abgeschlossener Therapie und auf die Wiederherstellung eines funktionsfähigen Bewegungsapparates durch Beheben vorliegender Bewegungseinschränkungen eingehen.

Mit diesem Aufbau-Lehrgang wirst Du befähigt, Kunden und Sportler bei vorliegenden Funktionsstörungen, Fehlhaltungen oder verletzungsbedingten Dysfunktionen zu trainieren. Primäres Ziel ist es, die Alltagstauglichkeit wiederherzustellen und ein schmerzfreies Training zu ermöglichen. Das langfristige Ziel, ist die gesteigerte Leistungsfähigkeit.

Zunächst analysierst Du die Ursachen der o.g. Indikationen und gewinnen tiefere Einblicke in verschiedene Funktionsdiagnostiken.Dann lernst Du verschiedene Übungsformen für die einzelnen Fehlerbilder und Schmerzursachen kennen und übst diese auch praktisch ein.

Dabei erfährst Du mehr über die wichtigsten Muskellinien des Körpers und bist somit in der Lage, auch mittels eines Sicht-Befundes funktionelle Probleme in Bezug auf Ursache-Folge-Ketten festzustellen. Hierzu wird auch mit Video-Analyse gearbeitet.

Dieser funktionell-rehabilitative Lehrgang verfolgt den Ansatz, Menschen bei eingeschränkter Funktionalität des Bewegungsapparates und bei einschränkenden Schmerzsymptomen, wieder für den Alltag und den Beruf herzustellen und in der Folge auf ein Athletiktraining im Freizeit- oder Leistungssport verletzungspräventiv vorzubereiten.





Zur Anmeldung geht es hier.

Unser Dozent: Gregor Stumpf

Diplom-Sportwissenschaftler
Seit April 2007 Sporttherapeut, Dreifaltigkeitskrankenhaus, Köln - Braunsfeld
Seit August 2007 Sporttherapeut, MediaPark Klinik Köln
Seit 2015 Rehatrainer, Bayer04 Leverkusen

26 März 2015

#Trainingsreiz

Fällt euch manchmal auch keine neue Trainingsübung mehr ein? Oder sucht ihr ab und zu eine abwechslungsreiche Übungsvariante?

Dann seid ihr hier richtig, denn:

Wir planen den größten Übungskatalog der Welt - und zwar mit eurer Hilfe!

Über Instagram und Facebook posten wir unter #Trainingsreiz alle Fotots und Videos mit unseren Lieblingsübungen. Und ihr könnt einfach mitmachen! Neue Übungen, Abwechslungen, Wünsche, Anmerkungen,.... Gemeinsam erschaffen wir so einen unendlich großen Übungskatalog, mit Übungen und Variationene aus der ganzen Welt.





So seid ihr dabei:

1. Überlegt euch eine Übung
2. Ladet ein Foto hoch und benennt die Übung
3. Schreibt kurz was diese Übung bringt
4. Kennzeichnet die Übung mit #Trainingsreiz
5. Teilt, kommentiert und kommuniziert mit!

Wir machen diesen Freitag den start und posten dann jede Woche eine Übung. Ihr könnt natürlich posten wann ihr wollt und sooft ihr wollt - Hauptsache wir schaffen es, den größten Übungskatalog zu erschaffen.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung

17 März 2015

Funktionelles Mobilitätstraining


Die Beweglichkeit ist unsere grundlegende Voraussetzung für sicheres, kontrolliertes und effektives Bewegen, im Alltag und vor allem im Sport, insbesondere auf höherem Leistungsniveau. Viele Trainierende vernachlässigen diesen wichtigen Trainingsschwerpunkt zugunsten der Trainingsinhalte, die mehr Spaß machen.


Gerade auch in Bezug auf die neuesten Erkenntnisse aus der Faszienforschung erhält das Thema Mobilität eine ungeheure, neue Faszination, ja es revolutioniert das funktionelle Training geradezu. Hat man früher noch von Verkürzungen gesprochen, kann man heute davon ausgehen, dass die untrennbaren Strukturen Muskel und Faszien miteinander „verkleben“. Und dies hauptsächlich aufgrund von Bewegungsmangel und Fehlhaltungen.


In diesem Zusammenhang bekommt insbesondere das aktiv, dynamische Dehnen, d.h. mobilisierende Bewegungen und Übungen, eine neue Bedeutung. Wo früher nur mit mittelfristigem Erfolg aktiv statisch gestretcht wurde, können wir heutzutage den Muskel durch myofasziales Release, durch Stretching und durch aktiv, dynamisches Mobilisieren kurzfristig wieder frei von Verklebungen bekommen.

Diese schnelleren Erfolge sind es dann die dem Dehnen eine neue Wertigkeit geben und für viele Trainierende den notwendigen Antrieb darstellen das Dehnen als gleichwertigen Trainingsinhalt langfristig kontinuierlich ins Training zu integrieren.


Bis das Fasziensystem dann komplett neu aufgebaut ist, können Monate oder sogar ein bis zwei Jahre vergehen, kontinuierliche Anwendung vorausgesetzt. Die Bedeutung der Faszien für unseren aktiven Bewegungsapparat, insbesondere für schnellkräftige und reaktive Belastungen, auf die es in vielen Sportarten ankommt, sollte dabei zusätzlich Antrieb für Athleten sein.


Unser Lehrgang FT-Mobility-Course soll die neuesten Erkenntnisse der Faszienforschung darstellen und die  verschiedenen Möglichkeiten des Mobilisierens aufzeigen. Auch Yoga hat hier seinen Platz und ist insbesondere für „verklebte“ Kraftathleten fast schon ein Muss.

Der Praxisteil dieses Lehrgangs wird ihnen viele Übungen vermitteln und soll ihnen auch das Thema Yoga näherbringen, damit auch Sie Ihr Training und das Ihrer Sportler revolutionieren können.



Nächster Termin:

18.04.2015 - 19.04.2015 in Köln bei Ago Sport mit Fabian Allmacher


Anmeldungen und mehr Infos dazu gibt es hier









21 Januar 2015

Die Notwendigkeit von funktionellem Training im Fußball



Körperfunktionales Training versteht sich als ganzheitliches und sportartenübergreifendes Trainingskonzept, welches sich primär durch Übungen, bei denen der Athlet zumindest mit einem Bein auf dem Boden steht (Kniebeugen und Ausfallschritte als Basis) und somit „ground based“ ist. Die Verbindung dieser Ausgangspositionen mit Zug- oder Stoßbewegungen im Oberkörperbereich stellt besondere Herausforderungen, in Bezug auf Bewegungsstabilisation sowie posturale Kontrolle, dar.

Durch das Training von komplexen Bewegungen werden im Gegensatz zum isolierten Training mehrere Muskelgruppen und Gelenke gleichzeitig beansprucht („Muskelschlingen“) und das harmonische und zweckgerechte, funktionelle Zusammenspiel der beteiligten Muskeln und Gelenke (intermuskuläre Koordination) gefördert. Durch dieses Üben in geschlossenen, kinematischen Ketten ist eine große Realitätsnähe und Transfer in den Sport der erworbenen Bewegungsfähigkeiten gegeben.


 Seminar AT-Fußball-A-Lizenz Sportlerei Akademie

Der sogenannte „Core“ hat im wahrsten Sinne eine tragende Rolle inne. Als innerer Kern wirkt die tiefe Bauchmuskulatur als zentrale Stütze jeder Bewegung und ist somit einer der leistungslimitierenden Faktoren, vor allem in Sportarten mit komplexen Bewegungsabläufen. Das körperfunktionale Training integriert deshalb Übungen für die Core-Stabilität in jedes Trainingsprogramm.

Elementar für die Bewegung an sich ist eine ausreichende Mobilität. Nur so kann die aufgebrachte Kraft auch in qualitative Bewegung übersetzt werden. Die funktionelle Beweglichkeit (Mobilität) stellt somit zusammen mit der Körperbeherrschung (Stabilität) das Fundament der sportlichen Bewegung dar, auf dem funktionelle Kraft und in weiterer Folge die sportartspezifisch funktionelle Leistungsfähigkeit (Bsp.: Schusstechnik eines Fußballspielers) aufbauen. Mangelt es einem Sportler in Relation zur Kraft gesehen an Beweglichkeit, kann er sein großes Kraftpotenzial nicht leistungsadäquat in Bewegung umsetzen. In diesem Zusammenhang spricht man von „Overpowerment“. Umgekehrt spricht man von „Underpowerment“, wenn ein Sportler bei uneingeschränkt ausgebildeter Beweglichkeit die Fähigkeit vermissen lässt, ausreichend Kraft zu entfalten. Das körperfunktionale Training verfolgt in diesem Kontext somit den Aufbau bzw. Erhalt einer homogenen Bewegungspyramide.




Der Sportler ist dadurch in der Lage, das volle Spektrum an Bewegung zu nutzen, optimale Kraft zu entwickeln, koordiniert einzusetzen und schließlich effizient in sportartspezifische Handlung umzusetzen.

Auf Basis der angesprochenen methodischen Grundlagen, besteht das Ziel des körperfunktionalen Trainings zusammenfassend, in einem Kraftzuwachs, einem Gewinn an funktioneller Beweglichkeit, einer dadurch gezielten Verletzungsprävention sowie einer Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit.


...Mehr zu diesem Thema gibt es hier